Minister Hering bekennt sich zur für Landwirtschaft und Weinbau wichtigen Hagelabwehr per Flugzeug

Nachdem die Kommunen im letzten Jahr ihre grundsätzliche Bereitschaft zur finanziellen Unterstützung der Stationierung von Hagelfliegern gegeben haben, hat auch Minister Hering im Landwirtschaftsausschuss  die grundsätzliche Bereitschaft seines Hauses erklärt.

Hagelflieger sollen mit Silberjodid auffällige Wolkengebilde impfen um Hagel vorzubeugen. Eine wichtige Maßnahme für die Winzer in der Region, die immer wieder auf Grund von Hagelschäden mit enormen Ernteausfällen zu kämpfen hatten. Das Dienstleistungszentrum ländlicher Raum (DLR) hatte den Einsatz zum von Hagelfliegern zum Schutz der Ernte vorgeschlagen. Die Maßnahme die anderenorts schon erfolgreich eingesetzt wird sollte bei uns in der Region unter Federführung des Maschinenrings vom Flugplatz Föhren aus gesteuert werden. Die Verbandsgemeinden sollen an der Gesamtfinanzierung von 140.000 Euro auf Grund der Größe der Weinbauflächen beteiligt werden. Zuletzt war noch offen, ob auch die Landesregierung sich an den Kosten beteiligen würde. Daher hatte die CDU Fraktion diese Frage auf die Tagesordnung des Landwirtschafts- und Weinbauausschusses gebracht.

„Wir begrüßen diese Einsicht des Ministers. Sie ist ein positives Signal, die Hagelbekämpfung zum Schutz der Ernten unserer Landwirte und Winzer ins Rollen zu bringen“, so Arnold Schmitt.